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Geräucherter Lachs mit Avocado und Grapefruit

Ich besitze ein Buch "Die große Schule des Kochens" von Anne Willen, 3. Auflage aus dem Jahr 1994. Das ist nicht mehr ganz neu, für mich aber immer wieder lehrreich und anregend. Aus diesem Buch stammt das folgende Rezept, welches ich (wie immer) etwas abgeändert habe. Es ist ein kalter Salat mit Lachs, also für ganz verschiedene Gelegenheiten geeignet, wie zum Frühstück, als Vorspeise oder zum Abend.

Da ich nur 80 g Lachs hatte und ich mir selbst nichts draus mache, habe ich den zweiten Teller für mich einfach mit einem gekochten Ei angerichtet.

Geräucherter Lachs serviert auf Radicchio mit Avocado und Grapefruit © H. Nedo


Zitatenliste: 

  • 1 rosa Grapefruit
  • 2 kleine, reife Avocados
  • 80 g geräucherter Lachs (es darf auch mehr sein)
  • 1/2 Kopf Radicchio (oder anderer bitterer Blattsalat, z.B. Rauke)
  • eine Handvoll Walnüsse
  • Kürbiskernöl, Apfelessig
  • Salz, Pfeffer, 1 Knoblauchzehe
  • Oliven zur Dekoration
  • 1 Biozitrone 
  • 1 gekochtes Ei 
1.) Die Grapefruit filetieren. Dazu wird diese zuerst geschält (am besten mit einem scharfen Sägemesser). Danach fährst Du mit dem Messer zwischen die Trennhäutchen und löst das Segment heraus.

Zitrusfrüchte filetieren
Zitrusfrüchte filetieren Foto © H. Nedo


2.) Avocado halbieren und die Hälften gegeneinander drehen, um den Kern herauszulösen. Dann vorsichtig die Schale entfernen und die Hälfte in Scheiben schneiden. Gleich mit Zitronensaft beträufeln, damit sich die Avocado nicht braun färbt.

3.) Den halben Radicchiokopf klein schneiden und daraus mit Öl, Apfelessig, Salz, Pfeffer und gehackten Walnüssen einen Salat zubereiten. Ich verwende gerne Kürbiskernöl. Es hat einen wunderbaren, nussigen, ganz eigenen Geschmack. Kürbiskernöl ist grün, also bitte nicht über die Farbe wundern.

4.) Den Radicchio-Sala auf einem tiefen Teller geben und darauf den Lachs, die Avocado- und Grapefruitscheiben optisch ansprechend kreisförmig anrichten.

5) Zur Dekoration Walnusshälften, Oliven oder frische Kräuter obenauf legen und dann ...

6.) ... essen! Guten Appetit!

Und wie bereits erwähnt: es geht auch ohne Lachs mit gekochtem Ei. Das sieht sehr dekorativ aus und ist ebenso ein gesunder Salat.


Avocado, Grapefruit, Radicchio und Ei - lecker!
Anstelle von Lachs kam hier gekochtes Ei dazu. © H. Nedo


Hier das Buch, welches oben erwähnt ist:


Linsensalat auf Radicchio mit oder ohne Frühstücksspeck

Linsensalat auf Radicchio mit Bacon
Linsensalat auf Radicchio mit Bacon Foto © H. Nedo

Dieser Linsensalat schmeckt warm serviert besonders gut. So ist es eine leckere Mahlzeit zum Mittagessen. Für meinen Mann habe ich den Salat mit wenigen Scheiben gegrilltem Frühstücksspeck (Bacon) ergänzt. Ohne kommt das ganze vegetarisch daher. 

Die hier aufgeschriebenen Zutaten habe ich so verwendet. Es ergab soviel Linsen, dass es für 3 bis 4 Personen gereicht hätte. Den überbleibenden Linsensalat gab es also einen Tag später noch einmal. 


Zutatenliste:

  • 1/2 Kopf Radicchio
  • 6 bis 8 kleine Kirschtomaten zur Deko, 1 große Tomate
  • 1 Zwiebel und 3 bis 4 Schalotten
  • 4 bis 5 Möhren
  • 1 Tasse Linsen
  • 4 Tassen Wasser
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • Kürbiskernöl für den Linsensalat, anderes zum Anbraten der Zwiebeln
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • Apfelessig
  • 4 Scheiben Bacon - Frühstücksspeck
  1. Die Linsen mit dem ungesalzenem Wasser etwa 30 Minuten weich kochen (erst aufkochen, dann leicht köcheln lassen). Alle anderen Schritte in dieser Zeit erledigen.
  2. Von Radicchio die äußeren, schönen Blätter waschen, trocken tupfen und auf einem Teller auslegen.
  3. Möhren in Scheiben und Zwiebel klein schneiden, die große Tomate ebenfalls klein schneiden.
  4. Den Knoblauch und die Walnüsse hacken, die Schalotten in Streifen schneiden.
  5. Zwiebel in einer Pfanne anbraten (nicht die Schalotten), nach etwa 5 Minuten die Möhren und die geschnittene Tomate hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und nun auch den gehackten Knoblauch verwenden.
  6. Wenn alles gar ist, beiseite stellen. Die Möhren sollten noch bissfest sein, also nicht zu weich garen.
  7. Inzwischen die Scheiben Speck auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (etwa 180 Grad Ober- und Unterhitze) für einige Minuten backen. Damit diese knusprig werden, zum Schluss mit die Grillfunktion des Herdes einschalten.
  8. Die inzwischen weich gekochten Linsen abgießen und mit dem Zwiebel-Möhren-Mix zu einem Salat verarbeiten. Dazu das Kürbiskernöl und den Essig verwenden und die Schalottenstreifen unterheben. 
  9. Der fertigen, noch warmen Salat auf dem Radicchio anrichten, mit halbierten Kirschtomaten dekorieren und die gehackten Walnüsse drüberstreuen. 
  10. Zuletzt den gegrillten Bacon auflegen.
Fertig! Und genießen, mit oder ohne Speck!

 
Zutatenübersicht

 
Zwiebeln, Möhren 

 
der Linsensalat ...

 
fertig angerichtet

Vitaminbombe Ingwer-Shot

Vorbeugen ist besser als heilen, daher sei hier eine Vitaminbombe empfohlen, die einfach gemacht ist: ein Ingwer-Shot. 

Man nehme:

  • 3 bis 4 Orangen
  • 1 Zitrone 
  • Ingwerknolle, etwa wie ein großer Männerdaumen
  • 1 kleinen Esslöffel Honig


Die Orangen und Zitrone werden ausgepresst, der Ingwer dünn geschält und klein geschnitten. 

Danach kommt alles in den Mixer zum Zerkleinern. Honig gleich beim mixen dazugeben. In eine Flasche füllen. Fertig!

Täglich ein bis zwei kleine Gläser trinken.  Der Shot hält im Kühlschrank etwa drei Tage. 


Unter einem Shot versteht man einen Kurzen, aber als alkoholfreies Getränk. 

Ingwer enthält sehr viel Vitamin C und Mineralstoffe. Er gehört zum "Powerfood" besonders für ältere Menschen. Er wirkt entzündungshemmend, entgiftend und stimuliert das zentrale Nervensystem. Das Gingerol des Ingwers ist eine "Anticholesterien-Chemikale", die das Verklumpen des Blutes hemmt. Daher sollten Menschen, die Tabletten zur Blutverdünnung nehmen, Ingwer nicht in zu großen Mengen zu sich nehmen. So ein Shot wie oben beschrieben, schadet aber nicht.



Birnen-Gorgonzola-Quiche

Für dieses Rezept danke ich der MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung), welches sie am Freitag, den 15. Januar 2021 veröffentlichte. Als fruchtig und herzhaft beschrieben, beschloss ich, die Quiche nachzubacken. Die vegetarische Variante hat uns nicht enttäuscht. Lecker, lecker, lecker ....

Statt Weizenmehl habe ich Dinkelmehl verwendet und frisches Basilikum hatte ich leider nicht. Dafür nahm ich getrocknetes, welches ich auch in die Creme mit eingerührt habe. Statt Trockenhefe kam bei mir ein Würfel frische Hefe zum Einsatz. Mein Gorgonzola war recht weicher Löffelgorgonzola (anderen gab es an der Käsetheke nicht). Dieser war aber völlig OK.

Zitatenliste:

für den Teig: 250 g Mehl (Weizen oder Dinkel), Hefe (1 Würfel frische oder 1 Päckchen Trockenhefe), Teelöffel Salz, 1 Esslöffel Öl, 150 ml lauwarmes Wasser

für den Belag: Basilikumblätter, 1 große Tomate, 5 kleine Pilze (z.B. frische, braune Champignons), 450 g Birnen (etwa 3 bis 4 Stück), 150 g Gorgonzola 

für die Creme: 1 Ei, etwas Salz und Pfeffer, 150 g Creme fraiche, 1 Teelöffel Speisestärke

Zubereitung - Schritt für Schritt:

1.) Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Hefeteig verarbeiten. Das geht prima mit den Händen - ordentlich durchkneten und dann auf einem bemehlten Holzbrett zu einer flachen, runden Platte formen und in eine entsprechende Backform legen (ebenfalls bemehlt). Dabei einen kleinen Rand andrücken.

2.) Für die Creme alle Zutaten gut verrühren. Da der Gorgonzola bereits einen kräftigen Geschmack hat, mit den Salz vorsichtig sein.

3.) Die Birnen schälen und in Scheiben schneiden, ebenso die Pilze und die Tomaten.

4.) Auf dem Teig etwa die Hälfte der Creme verteilen. Anschließend abwechselnd die Birnen- und Gorgonzolascheiben verteilen. Nun die restliche Creme verteilen.

5.) Zuletzt Tomatenscheiden im Kreis auflegen und beliebig die Pilzscheiben dazu. 

6.) Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze im Vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen und noch warm genießen.


Birnen-Gorgonzola-Quiche


Birnen-Gorgonzola-Quiche


Diese Fotos zeigen noch einmal die Zwischenschritte. Das Ganze ist nicht kompliziert und einfach nachgemacht. 

Gutes Gelingen!



Gänseblümchensuppe

Gänseblümchen kann man essen. Das ist Ihnen vielleicht nicht einmal neu. Nur was macht man mit den kleinen Blüten? Zunächst einmal ist das ganz einfach: unterwegs beim Spaziergang die eine oder andere Blüte direkt in den Mund stecken. Das ist inzwischen ungewohnt, macht aber Laune. Überall, wo es weiß blühende Gänseblümchenwiesen gibt, lohnt es sich, die zarten Blüten zu sammeln. Und sei es nur zur Dekoration eines frisches Salates.

Gänseblümchen, auch Maßliebchen oder Tausendschön genannt, blühen fast das ganze Jahr über. In milden Wintern sind sie auch in Deutschland zu finden. Das folgende Foto wurde im Januar in Portugal gemacht. Wir nutzen unsere Urlaubszeit, um die Pracht zu ernten und auszuprobieren, wie Gänseblümchen schmecken. Mit den Ergebnis, das die nussigen Blüten auch zukünftig Wert sind, auf dem Teller zu landen.

Gänseblümchenwiese - Algarve Portugal © H. Nedo


Unser Gänseblümchen-Rezept stammt aus dem Buch "Das grosse Hobbytheke-Buch vom Essen 2".

Genaue Maßangaben fehlten, aber ich habe es konkret so gemacht:

Gänseblümchen-Suppe:
  • 2 große Hände voll Gänseblümchen (Blüten und Blätter)
  • 1/2 Liter Fleischbrühe (es geht auch ein Brühwürfel)
  • circa 70 Gramm Butter und 2 kleine EL Mehl (oder mehr für Mehlschwitze)
  1. Die Gänseblümchen werden klein gehackt. Einige lassen Sie zur Dekoration übrig.
  2. Aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze machen und diese mit 1/2 Liter Wasser ablöschen. Einen Brühwürfel Fleischbrühe hinzugeben.
  3. Wenn alles kocht, die Gänseblümchen hinzugeben. Das Ganze aufwallen lassen und sofort servieren.
  4. Die verbliebenen Blütenköpfe als Dekoration verwenden.

Gänseblümchen haben einen milden, nussigen Geschmack. Sie haben wie viele Wildkräuter eine heilende Wirkung. Schon im Mittelalter wussten die Menschen, dass die kleine Pflanze bei Verdauungsbeschwerden hilft. Auch zur blutreinigenden Frühjahrskur ist das Gänseblümchen beliebt. Zusätzlich soll es gesund für die Leber sein. Das Gänseblümchen ist besonders frisch eingesetzt gesund. In Salaten ergeben die Blüten eine hübsche und ungewöhnliche Dekoration. Aus den Knospen lassen sich sogar Kapern herstellen. Auch die Verwendung als Tee ist möglich. Es liegt also nahe, der Pflanze zukünftig wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. 

Das oben genannte Rezept haben mein Mann und ich ausprobiert. Wir waren erstaunt, wie einfach es ist, sich ein leckeres Mahl zu bereiten. Bei uns kamen von altem Brot einige geröstete Brotwürfel dazu. Um den direkten Vergleich zu haben, behielten wir wir von der Fleischbrühe ohne Gänseblümchen etwas übrig und kosteten, wie groß der Unterschied mit den Blümchen ist. Er ist deutlich zu schmecken: mit den Blüten wirkt die Suppe frischer und interessant, ohne einfach langweilig. 

Gänseblümchen-Suppe © H. Nedo

Kürbispuffer in Varianten

Seit Tagen liegt in unserer Küche ein kleiner Butternut-Kürbis. Was daraus machen? Nach Suppe war uns nicht. Also sollten es diesmal Kürbispuffer werden.

Unsere Zutaten waren folgende:
  • 1 kleiner Butternut (ein reichliches halbes Kilogramm) - grob gerieben
  • 1 große Kartoffel, ebenfalls gerieben
  • 2 Eier
  • 1 Knofizehe, gehackt
  • 2 Eßl Weizen-Vollkornmehl
  • 1 Eßl gehackter Rosmarin
  • Salz und 
  • 3 bis 5 Tropfen Piripiri-Öl (je nach gewünschter Schärfe), es geht auch Chilipulver 
nach dem ersten Puffer hinzugefügt - 100 Gramm klein gehackter Käse

Wir haben die oben genannten Zutaten zu einem Brei verarbeitet und in heißem Olivenöl gebraten. Lecker, aber erstaunlich süß. Der Butternut bringt von Natur diese Süße mit.
Da wir es etwas herzhafter haben wollten, suchte ich im Kühlschrank den Rest Käse heraus, der endlich einmal verbraucht werden sollte. Klein gewürfelt unter den Teig gemischt ergab der nächste Puffer eine wesentlich herzhaftere Note. Für alle, die es süß mögen, ist die Variante ohne Käse ideal. Dann würde sich etwas Zimt gut machen. Sicher lassen sich Kürbispuffer ganz verschieden zubereiten. Die Käse-Variante ist für Liebhaber des Herzhaften besser.
Zum Schluss sammelte sich am Boden der Masse immer schnelle Wasser. Es wurde uns zu dünn. Also kam noch einmal ein Esslöffel Mehl hinzu. Auch diese Kürbispuffer haben geschmeckt. Sie wurden aber dicker, schwerer und sättigen natürlich mehr.

Als Ergebnis unseres Puffer-Experimentes mit Kürbis lässt sich hier schreiben: wir werden es wieder machen. Lecker, egal ob süß oder herzhaft, und als vegetarisches Mittagessen Klasse. Das war Kürbis einmal anders.

Pufferteig aus Kürbis - frisch in der Pfanne
... fertige Puffer - Kürbis einmal anders

GEFRO-Produkte testen - Teil 2 - Vorspeisen

GEFRO-Kochbuch/ H. Nedo
Meine Aufgabe bestand bei diesem Test darin, mit Hilfe der zugesendeten Produkte ein Rezept aus dem Kochbuch nachzukochen und darüber zu berichten. Ich habe mich für Tomaten-Rosmarin-Muffins als Vorspeise entschieden und eine Nudelsuppe auf der Grundlage der Klaren Suppe und der Ballaststoff-Bandnudeln. Dazu kam ein Kräuterbiskuit mit der Kräuterwürze. Einige Tage zuvor probierten wir die Gemüse-Creme-Suppe mit Porree und Wienerwürstchen. Das Brat- & Frittieröl sowie das Olivenöl kamen bereits mehrfach mit Erfolg zum Einsatz, ebenso der Gewürz-Pfeffer. Heute war die Jägersoße dran. Alle diese Gerichte haben unsere Gaumen voll befriedigt. Gerade im Alltag, wenn wenig Zeit ist, lässt sich mit den Suppen schnell  ein warmes Gericht zaubern, das schmeckt. Wenn der Kühlschrank im Gemüsefach noch das eine oder andere enthält, lassen sich die GEFRO-Suppen leicht mit frischen Zutaten aufpeppen. Dann kommt die empfohlene Farbe ins Spiel und die geschmackliche Grundlage ist in wenigen Minuten angerührt. Ich kann die von mir bisher getestet Produkte voll empfehlen. Doch nun zu den getestet Rezepten.

Rezept 1 - Tomaten-Rosmarin-Muffins

Da die Mengenangaben sich hier auf vier Personen bezogen, habe ich diese etwas abgewandelt für zwei Personen. Auch musste ich einige Zutaten leicht abändern. Anstelle von Muffinformen kam eine kleine Auflaufform zum Einsatz.
Die Zutaten laut Kochbuch für vier Personen:

4 EL GEFRO Natives Olivenöl extra
GEFRO Bio Würzmischung „Bella Italia“
150 g Kirschtomaten
250 g Quark, Magerstufe
60 ml Milch
3 Eier Kl. M
250 g Mehl
1 TL Backpulver
80 g Pinienkerne
80 g Parmesan frisch gerieben
2 Rosmarinzweige
Meine Zutaten (abgewandelt für zwei Personen)

GEFRO Natives Olivenöl extra
GEFRO Bio Würzmischung „Bella Italia“
6 mittelgroße Tomaten
1 Naturjoghurt 150 g
2 EL Milch
2 Eier
175 g Mehl
1 halbes Päckchen Backpulver
 -
40 g Parmesam
3 Rosmarinzweige

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen, Tomaten achteln, Rosmarinblättchen hacken (die Spitzen zur Dekoration ganz lassen). 
  2. Olivenöl, Joghurt, Milch und die Eier verrühren. 
  3. Mehl und Backpulver mischen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit der Würzmischung „Bella Italia“ abschmecken. 
  4. Dann die Tomaten und den gehackten Rosmarin unterrühren. Pinienkerne hatte ich leider nicht im Haus.
  5. Laut Originalrezept, wird der Parmesan erst nach dem Backen über die Muffins gestreut. Ich habe ihn versehentlich gleich mit in den Teig gerührt. Das hat sich jedoch nicht als Nachteil erwiesen.
  6. Der Teig kommt nun in Muffinförmchen, sowie diese im Haushalt vorhanden sind. Ich habe ihn in eine kleine, eingefettete und eingemehlte Auflaufform gefüllt und mit den Kräuterbiskuits gleichzeitig gebacken.


Verwendete Produkte 

links: Buskuit - rechts: Tomaten-Rosmarin-Vorspeise

Rezept 2 - Herzhafte Brühe mit Kräuterbiskuit

Von diesem Rezept habe ich nur das Kräuterbiskuit ausprobiert. Es wurde schön knackig. Wir haben es einfach zur Suppe dazu gegessen und den Rest am Abend genossen. Lecker! Die Mengen sind hier etwas abgewandelt.

Zutaten laut Kochbuch für vier Personen:

GEFRO Kräuterwürze
100 g weiche Butter
5 Eier (getrennt in Eiweiß und Eigelb)
frisch geriebene Muskatnuss
Salz
100 g Mehl
1 EL Kerbel
1 EL Schnittlauch

Meine Zutaten für zwei Personen

GEFRO Kräuterwürze
60 g Butter
3 Eier
Muskat
Salz
60 g Mehl
4 Stängel Petersilie


Zubereitung:

  1. Die Butter mit drei Eigelb schaumig verrühren. Kräuterwürze und Muskat dazugeben.
  2. Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  3. Mehl und Eiweiß abwechselnd unter die Buttermasse rühren. 
  4. Eine Springform ausfetten und die Masse flach hineingeben. 
  5. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen, bis der Buskuit goldbraun ist.
  6. Abkühlen lassen und klein schneiden oder in Stücke brechen.

Beide Vorspeisen habe ich gleichzeitig in den Ofen gestellt und gleichzeitig heraus genommen. Die Muffinmasse hätte vielleicht noch etwas länger vertragen, war aber durch. 

Fazit

Beide Rezepte kann ich zum Nachbacken sehr empfehlen. Der Muffinteig ist herrlich locker geworden. Geschmacklich Klasse und so, dass ich diese Vorspeise sicher noch öfter zubereite. Allerdings dachten wir, sie wäre ja praktisch, um sie zum Beispiel einen Tag vor einem Festmahl zuzubereiten. Gleich aus dem Ofen kommend haben die Tomaten-Rosmarin-Stücken jedoch wesentlich besser geschmeckt, als einen Tag später aus den Kühlschrank. Vielleicht hätten wir sie einfach nochmals kurz aufbacken sollen. Die verwendete Würzmischung „Bella Italia“ ergab geschmacklich ein tolles Ergebnis. Es ist wie ein sehr lockerer, herzhafter aber milder, italienischer Rührkuchen mit Tomaten und Rosmarin und somit als Vorspeise eine Abwechslung zu den üblichen Suppen oder Salaten.

Der Buskuit erwies sich zunächst als etwas pappig, wurde aber nach dem Auskühlen kross und knackig. Laut Kochbuch gehört er als Zutat zu einer klaren Brühe. Das passt tatsächlich sehr gut. Was mittags übrig blieb, haben wir abends schnell nebenbei weggenascht. Als Alternative zu Chips macht sich das gut. Die verwendete Kräuterwürze hat sich mehr als bewährt. GEFRO hat uns nicht enttäuscht.

mehr lesen zum Test:
GEFRO-Produkte testen - Teil 1 - Übersicht und Informationen
GEFRO-Produkte testen - Teil 3 - Nudelsuppe
über GEFRO - www.gefro.de 
auf Facebook - facebook.com/gefro.geniessen


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GEFRO-Produkte testen - Teil 1 - Übersicht und Informationen

Testpaket GEFRO-Produkte / Heike Nedo
Kurz nach Weihnachten erreichte mich ein Paket der besonderen Art. Darinnen ein Kochbuch, fünf GEFRO-Journale, mehrere Produkte und obenauf ein Brief: „… wir freuen uns sehr, dass Sie sich zum Testen unserer Produkte gemeldet haben! Anbei erhalten Sie die 20 beliebtesten GEFRO Produkte … Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen! Alles Gute aus dem Allgäu!“ Nun sollte ich sie also testen, die Gewürzmischungen und Pulver zum Anrühren von Suppe, Brühe oder Soßen und gebe zu, dass ich etwas skeptisch war. Ich dicke meine Soße herkömmlich mit Mehl an, oft mit Dinkelmehl, und koche selten mit Pulvern zum Anrühren. Meine Tochter fragte sogleich: „Bio-Fertig-Suppe? Gibt es sowas?“ Ja, das gibt es. Bisher konnte mich keine fertige Gewürzmischung aus dem Handel zum Kaufen verführen. Gulasch- oder Hackfleischgewürz machen mich skeptisch. Woher wollen die Hersteller wissen, wie mein Hackfleisch schmecken soll? Lediglich Harissa steht in meinem Regal, eine scharfe Würzmischung der arabischen Küche aus  Chili, Knoblauch und weiteren Komponenten. Nun liegt vor mir ein Kochbuch von GEFRO „Einfach besser kochen. Band 2“ und folgende Dinge sind die besagten 20 beliebtesten Produkte:
drei Öle: Brat- & Frittieröl, Omega-3-Speiseöl und natives Olivenöl extra
500 Gramm Ballaststoff Bandnudeln
Pulver für Suppen zum Anrühren: Klare Suppe, Gemüse-Cremesuppe, Herzhafte Kartoffelsuppe und Bio-Tomatensuppe
verschiedene Pulver für Soßen: Soße zu Braten, Jägersoße mit Champignons, Bio Helle Soße, vegane Sauce Bolognese mit Soja und Bio Sauce Hollandaise
Gewürzmischungen: Fleischwürze, Kräuterwürze, Salatwürze, Bio Bella Italia und Gewürz-Pfeffer
zwei Pulver zum Herstellen von Pesto: Pesto Rosso und Pesto Verde

Alle Produkte sind im Internet zu bestellen unter www.gefro.de, wobei mir gleich positiv auffiel, dass  bereits ab einem Bestellwert von 10 Euro die Versandkosten entfallen. Dort können Sie als  Neukunde, sechs GEFRO-Produkte kostenfrei zum Testen bestellen. Das Memminger Unternehmen lässt also nicht nur mich testen, sondern gibt jedem Interessenten diese Möglichkeit.

Informationen über GEFRO:

Seit 1924 stellt das Unternehmen Lebensmittel auf rein pflanzlicher Basis her. Vegetarier und auch Veganer können hier bedenkenlos zugreifen. Die Herstellung von gluten- und laktosefreien Produkten sowie der Verzicht auf Geschmacksverstärker gehören zum Programm des Familienunternehmens aus dem Allgäu. Inhaber Thilo Frömmlet führt das Team in der dritten Generation. 

Anschrift des Unternehmens:

GEFRO Reformversand Frommlet KG
Wernher- von-Braun-Straße 21
87700 Memmingen
Telefon 08331/ 9595-0/ Fax: 9595-17


Informationen zu den Produkten:

Ich werde hier nicht die Zutatenliste meiner getesteten Suppen und Würzen veröffentlichen. Auf den Büchsen sind diese jeweils ausreichend vermerkt, einschließlich der Angaben über Brennwert, Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette (aufgeschlüsselt in gesättigt, ungesättigt und mehrfach ungesättigt), Cholesterin, Ballaststoffe, Natrium und Broteinheiten. 
15 der geschickten Produkte sind als vegan, gluten- und lactosefrei gekennzeichnet. Die anderen sind für Vegetarier geeignet. Sie enthalten Hartkäse oder Magermilchpulver. Im Onlineshop können Sie alle Zutaten nachlesen. Er ist ausgesprochen übersichtlich aufgebaut und informativ mit zahlreichen Ergänzungen, Ernährungstipps und Rezepten.

Informationen zum Kochbuch:

Das Kochbuch präsentiert sich mit wunderbaren Fotos und einem herrlichen Einstieg zum Thema „Essen nach Farben“. Hier wird anschaulich aufgezeigt, welche Stoffe im Besonderen in gelben, roten, weißen, blauen, grünen, orangenen oder braunen Lebensmitteln stecken. Gelb für das Immunsystem, Rot für das Herz, Weiß liefert Folsäure für Nerven und Blut, Blau erhält jung und vernichtet Schädliches im Körper, grün liefert Magnesium als Muskelbenzin, Orange bietet Vitamin C und Braun hilft mit Flavonoiden Entzündungen bereits im Keim zu ersticken. Sicher ist dies sehr vereinfacht. Aber die Botschaft lautet: „Bringt Farbe auf den Tisch und erinnert euch immer wieder daran, Lebensfreude kann man auch essen …“

Die insgesamt 100 GEFRO-Rezepte gliedern sich in folgende Kapitel:
  • Vorspeisen und Salate
  • Suppen und Eintöpfe
  • Fleisch
  • Geflügel
  • Fisch & Meeresfrüchte
  • Vegetarische Hauptgerichte
  • Desserts


Alle Rezepte enthalten übersichtliche Angabe zu den Zutaten, über Zubereitungsdauer, Kaloriengehalt sowie Angaben zu Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten. Die Anleitungen sind verständlich und daher leicht nachzukochen.

Ergänzt werden diese Kapitel durch eine Übersicht „Frisch durchs Jahr“ (GEFRO-Saisonkalender), einen Rezept-Index und eine Übersicht über 36 GEFRO-Produkte.

Buchdaten „Einfach besser kochen Band 2“, 192 Seiten, Herausgeber GEFRO Reformversand Frommlet GmbH, 1. Auflage 2013, ISBN: 978-3-9815283-1-2

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Grünspargel überbacken

Grünspargel / H. Nedo
Es geht wieder los. Der Grünspargel treibt seine Stiele mit Kraft aus der Erde. Vor einigen Jahren haben wir uns ein Beet im Garten angelegt. Im letzten Jahr konnten wir so viel ernten, dass ich einiges einfrieren musste. Auch heute waren die Stängel schon wieder länger, als sie eigentlich werden sollen. Es waren sicher 2,5 Kilogramm. Die Spitzen habe ich für das unten beschriebene Rezept verwendet, aus den unteren holzigen Abschnitten koche ich noch eine Suppe. Schälen brauche ich meinen Spargel nicht.

Gekocht habe ich überbackenen Grünspargel mit neuen Kartoffeln.

Zutaten:
  • etwa 1 Kilogramm Grünspargel
  • 6 schöne, eher kleine neue Kartoffeln
  • Sauce Hollandaise (fertig gekauft)
  • 100 Gramm Emmentaler 
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer
  • etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser
Zubereitung:
  • Grünspargel waschen und den holzigen Teil der Stängel abschneiden. Die Kartoffeln nicht schälen, aber gründlich reinigen und unschöne Stellen herausschneiden. Anschließend wie als ganze Knollen wie Pellkartoffeln kochen. 
  • Den Grünspargel in 1,5 bis 2 Liter kochendes Salzwasser geben. Fünf Minuten kochen lassen, dann herausnehmen.
  • Gleichzeitig bei kleiner Hitze die Sauce Hollandaise erwärmen, nicht kochen. Den Käse in schmale Streifen schneiden. Schnittlauch hacken. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • In einen Bräter oder Form für die Backröhre auf den Boden etwas Olivenöl geben und die Spargelstangen darin verteilen. Noch einmal Salz und Pfeffer darüber streuen. Ebenso etwas Schnittlauch.
  • Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen und in der Mitte öffnen. Die Schale der neuen Kartoffeln essen wir mit. Also nicht abpellen. Die Knollen am Rand anordnen, in die Öffnung Schnittlauch geben und nun die Sauce Hollandaise über allem verteilen. Nochmal Schnittlauch drüber und natürlich obendrauf den Käse geben.
  • Das Gericht für 10 bis 15 Minuten in der Röhre überbacken. Zuletzt mit Schnittlauch oder anderen Kräutern garnieren. Da man Taubnesseln ja essen kann und mir die lilafarbenen Blüten gefallen, kamen diese dazu. Später, wenn der Schnittlauch blüht, passen auch diese Blüten sehr gut als Dekoration.

Vor dem Überbacken ...

... und danach.

Lecker und gesund!

Grünspargel überbacken.

Brennnesselsuppe für zwei Personen

Brennnesseln für Suppe/ Heike Nedo
So manches Gericht, das früher aus der Not heraus gekocht wurde, gelangt heute wieder zu neuen Ehren. Dazu gehört die Brennnesselsuppe.

Im Garten sprießen die neuen Triebe und verlocken dazu, sie einmal auszuprobieren. Das folgende Rezept ist die erste Variante von verschiedenen, die ich testen möchte. Es ist eine lecke Suppe geworden, gut als Vorspeise für ein Menü geeignet, aber auch als Hauptgericht, wenn es einmal nicht so üppig sein soll.

Zutaten:
  • 100 Gramm frische Berennnesseltriebe (die Spitzen der Pflanze)
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen
  • 700 Milliliter oder etwas weniger Wasser
  • Butter 
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • ein oder zwei Scheiben Brot 
  • 1 Bund Schnittlauch
  • etwas Sahne
Zubereitung:
  • Die Brennnesseln waschen und sehr grob klein hacken, die Zwiebel und Kartoffel schälen und in Würfel schneiden.
  • In einem Topf etwas Butter erhitzen, darin die Zwiebeln und Kartoffeln andünsten.
  • Anschließend Wasser und Brennnesseln in den Topf geben. Salzen, pfeffern und etwa 1/4 Muskatnuss dazureiben. Knoblauch durch die Knofipresse drücken und hinzugeben. Alles für 20 bis 25 Minuten köcheln lassen.
  • Inzwischen das Brot in Würfel schneiden und in einer Pfanne rösten. Vorsicht, dass sie nicht zu schwarz werden. Den Schnittlauch klein schneiden. Brotwürfel und Schnittlauch je in einem Schälchen bereit stellen, ebenso die Sahne.
  • Zuletzt die Suppe pürieren und noch einmal abschmecken. 
  • Zum Essen nimmt sich jeder so viel Sahne, Brotwürfel und Schnittlauch auf den Teller, wie er möchte.
Brennnesselsuppe / Heike Nedo


Wurzelpetersilie gebacken - Rezept mit Knoblauch

Wurzelpetersilie/ H. Nedo
In der Landlust vom Januar/ Februar 2012 verlockte mich ein Rezept mit Wurzelpetersilie zum Nachkochen. Ich habe es nur wenig abgewandelt.
Im Originalrezept wurde Zuckerrübensirup verwendet. Logisch, den habe ich durch Honig ersetzt. Es sollten am Ende gehackte Sonnenblumenkerne  drüber gestreut werden. Auch diese fehlten mir. Statt dessen habe ich Walnusskerne gehackt.
Das bisschen frische Petersilie gibt der Garten auch jetzt im Winter her und auch die Chilischote ist noch eigene Ernte.


Zutaten:
  • 500 Gramm Wurzelpetersilie
  • 300 Gramm Möhren
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Esslöffel Honig
  • 2 Teelöffel Salz
  • 8 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • eine große Hand voll Walnusskerne
  • 3 Esslöffel fruchtiger Essig (dunkle Balsamiko-Creme)
  • frische Petersilie
Zubereitung:
  • Die Möhren schälen, Wurzelpetersilie waschen und unschöne Stellen herausschneiden. Ansonsten nicht schälen. Laut Landlust sollen auch die geschält werden. Dann halbieren oder vierteln, abhängig von der Dicke der Wurzeln. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 
  • Die Chilischote und die Knoblauchzehe sehr klein hacken. Anschließend mit Salz, Öl und Honig gut vermischen. Das Ganze gut unter das Gemüse mischen und auf einem Backblech oder in einem großen Bräter ohne Deckel etwa 40 Minuten backen.
  • Zwischendurch das Gemüse einmal wenden und die Flüssigkeit darüber geben. 
  • Zuletzt mit gehackten Walnüssen und Petersilie garnieren und den Essig darüber träufeln. Noch heiß servieren. 

... rein in den Ofen

Fertig und Lecker!

Orangen-Möhren-Marmelade - Rezept

Orangen-Möhren-Marmelade
Heike Nedo
In der Zeitschrift "Landlust" (Ausgabe Januar/ Februar 2012) ist ein Rezept für eine Orangen-Möhren-Marmelade veröffentlicht. Ich habe es nachgekocht, wobei ich immer die doppelte Menge genommen habe. Und da mir Gelierzucker 1:1 fehlte, wie dort angegeben, kam der 2:1-Gelierzucker zum Einsatz (Menge geändert). Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Zwischenzeitig schmeckte das Bittere der Orangen sehr heraus, es ist beim Kochen aber irgendwie weniger geworden. In der "Landlust" stand auch, man solle die Orangen filetieren. Ich habe sie einfach geschält und in Stücke geschnitten. Der Saft stammt allerdings von frisch ausgepressten Orangen. Das Endergebnis ist gut fest, läuft nicht vom Brötchen, hat den typischen leicht bitteren Geschmack, so wie bei Orangenmarmelade aus England. Und so geht's:

Zutaten:
  • 1 kg Möhren
  • 500 ml Orangensaft (6 Orangen)
  • 1 kg Orangen
  • 4 Zitronen
  • 1,5 kg Gelierzucker 1:2

Zubereitung:
  • Gläser vorbereiten, etwa 8 Gläser a 500 Gramm. Aus frischen Orangen den Saft auspressen. Ich habe für den halben Liter sechs Orangen benötigt. Die Möhren schälen und klein würfeln. Das weitere Kilogramm Orangen schälen und in Stücke schneiden. 
  • Die Möhren in dem O-Saft etwa 15 Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend die Orangenstücke dazugeben und alles noch einmal fünf Minuten kochen.
  • Inzwischen die Schale von zwei unbehandelten Zitronen abreiben und alle vier Zitronen auspressen. Das Kochgut im Topf pürieren.
  • Nun die Zitronenschale und den Saft dazugeben, ebenso den Zucker und bei mittlerer Hitze gut umrühren. Das Ganze muss noch einmal kurz aufkochen und wird dann bei kleiner Hitze heiß gehalten.
  • Die noch sehr heiße Marmelade wird in ebenso heiße Gläser gefüllt und diese sofort verschlossen. Ich stelle sie für eine Weile auf Kopf auf ein Tuch. Später drehe ich sie um und lasse sie abgedeckt langsam abkühlen.
  • Gläser beschriften. Fertig!
Orangen sind ein gesundes Winterobst. Neben Äpfeln und Bananen werden sie sicher am häufigsten gegessen. Zurecht, denn sie sind in der kalten Jahreszeit ein toller Vitamin-Spender. In Marmelade wird davon sicher vieles weggekocht, trotzdem lohnt sich das Rezept.

Orangen, Möhren und Zitrone - leckere Zutaten.
H. Nedo

Orangen-Fenchel-Salat - herrlich frisch

Orangen Fenchel Salat - H. Nedo
Dieser Salat aus Orangen und Fenchel passt gut in die Herbs- und Winterzeit, wenn es Apfelsinen wieder zahlreich und preiswert gibt.

Sie brauchen für zwei Portionen:
- 2 Orangen
- 2 kleine Fenchelknollen, möglichst mit etwas grünem Fenchelkraut
- Sonnenblumenkerne
- etwa 200 ml Buttermilch
- 1 Teelöffel flüssigen Honig

Die Orangen werden geschält und klein geschnitten. Von den Fenchelknollen entfernen Sie die äußeren Blattansätze. Das frische Grün des Fenchelkrautes wird nach dem Waschen klein gehackt. Die Fenchelknollen schneiden Sie auch klein. Die Buttermilch wird mit dem Honig verrührt. Vermengen Sie die Apfelsinenstücke, den klein geschnittenen Fenchel einschließlich dem Kraut und die Sonnenblumenkerne. Am Schluss kommt das Dressing darüber - fertig! Schmeckt lecker und ist schnell gemacht.

Welche gesundheitsfördernde Kraft in Orangen und Fenchel steckt, können Sie in meinem zwei Pagewizz-Artikeln nachlesen. Orangen senken den Blutdruck, sind Vitamin-C-Bomben und können sogar das Wachstum von Krebstumoren hemmen. Auch Fenchel ist sehr vitaminreich und gesundheitsfördernd. Schon seit Jahrhunderten gilt Fenchel als heiliges Kraut, das geeignet ist, bei allerlei Beschwerden zu helfen. 

Meine ersten grünen Smoothies - herzhaft und süß

Zwei grüne Smoothies
In diesem Jahr beschenkte mich der Weihnachtsmann gleich mit drei Kochbüchern. Eines davon "Grüne Smoothies" von Dr. Med. Christian Guth und Burkhard Hickisch ist Schuld an den beiden folgenden Kreationen. Es sind einzelne Rezepte im Buch enthalten und viele Beschreibungen, warum man was wie macht und warum die grünen Smoothies so gesund sind. Nach dem reichlichen Festessen Weihnachten, hatte ich richtig Lust, die frischen Powerdrinks zu testen. Allerdings dachte ich, dass mein Garten noch mehr frische Wildkräuter hergibt als die verwendete Vogelmiere. Wenigstens die Blätter meiner kräftigen Rosenkohlpflanzen spendeten noch etwas Grün dazu. Den Rest musste ich kaufen.

Zutaten für den süßen Smoothie:

  • 300 g Weintrauben (rot)
  • 1 Apfel
  • 100 g Feldsalat
  • 2 Handvoll Vogelmiere aus dem Garten
  • 6 bis 7 Stängel Petersilie
  • 500 ml Wasser

Zutaten für den herzhaften Smoothie:

  • 3 rote Spitzpaprika
  • 2 Tomaten
  • 1 Apfel
  • Saft von einer Limette
  • 5 Blätter vom Rosenkohl (es gehen sicher auch 5 oder mehr Röschen)
  • 100 g Feldsalat
  • 1/2 Gurke
  • Lauch von fünf Frühlingszwiebeln
  • 5 Stängel Petersilie
  • 500 ml Wasser


Süßer Smoothie

Herzhafte Variante

Alles im Mixer

Die Zutaten werden alle grob klein geschnitten, kommen in einem Mixer und werden dort püriert. Bei den Äpfeln wird nur der Stiel und die Blüte entfernt, das Kerngehäuse bleibt. Der Mixer soll nicht zu lange arbeiten, damit sich die Früchte nicht erhitzen. Das würde von den wertvollen Inhaltsstoffen der Pflanzen einiges zerstören. Nach unten gehören in den Mixer die harten Früchte (Äpfel, Paprika u.a.) und obendrauf die weichen grünen Blätter. Dann wird etwa bis zur Mitte Wasser aufgefüllt. Je nachdem, wie viel Wasser man zugibt, so dünnflüssig oder dick wird der Smoothie.

Die Mengenangaben sind hier zwar alle abgewogen, brauchen aber nicht genau eingehalten werden. Durch das Pürieren entsteht ein Mix aus dem, was Sie zusammen stellen. Da kommt es auf die genauen Grammzahlen nicht so drauf an. Als Grundregel gilt, etwa eine Hälfte Früchte zu verwenden und eine Hälfte grüne Blätter.

Beide Smoothies sind herrlich frisch. Den herzhaften haben wir mit etwas Salz und Chiliöl gewürzt. Fantastisch! Die süße Variante ergab 1,2 Liter und die herzhafte 1,7 Liter Smoothie. Also zu viel, um gleich alles zu trinken. Laut Buch ist das nicht schlimm, denn die Smoothies sollen sich 3 Tage frisch halten. Ein grüner Smoothy oxidiert kaum. Daher behält er seine Inhaltsstoffe und Frische für ganze drei Tage. Es macht auch Sinn, sich die Powerdrinks gleich auf Vorrat zu mixen. So fällt der Arbeitsaufwand und Abwasch nur einmal für eine größere Menge an. 

Kürbis und Kokosnuss - Rezept für eine Marmelade

Kürbis-Kokos-Marmelade
Weihnachten steht vor der Tür, ein großer Kürbis liegt noch da und einige Geschenke fehlen noch. Also stand fest, aus dem Kürbis wird Marmelade gekocht. Im Internet habe ich nach einigen Rezepten gesucht, meine Vorräte an Gelierzucker inspiziert und am Ende eine leckere Marmelade mit Kokosmilch kreiert.

Zutaten:
2 kg Kürbis
800 ml Kokosmilch
100 g Kokosflocken
1 kg Gelierzucker 1:1 und 700 g 2:1
1/4 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Kardamom und 2 Teelöffel Chili
10 Gramm Zitronensäure und 2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:

  • Benötigte Gläser vorbereiten. Es sind 8 Gläser a 500 Gramm geworden und ein kleineres Glas.
  • Der Kürbis wird geschält (bei Hokkaido nicht nötig) und mit der Kokosmilch gekocht, etwa 10 bis 15 Minuten. Die Kokosflocken und Gewürze können gleich dazu gegeben werden.
  • Wenn die Kürbiswürfel weich genug sind, wird alles püriert. Dazu geben Sie den Gelierzucker und die Zitrone, rühren gründlich um und lassen die Masse wieder für fünf Minuten köcheln.
  • Ich lege die Gläser in die Backröhre bei etwa 100 Grad, um sicher zu sein, dass sie steril sind. In diese noch heißen Gläser wird die ebenfalls heiße Marmelade gefüllt. Zuschrauben und fertig!
Kürbis halbiert


Die Würfel kochen in der Kokosmilch

Püriert und mit Gelierzucker vermischt

Die Marmelade duftet herrlich nach dem Kokosaroma ist aber sehr süß geworden. Das Gelieren hat auch eine Weile gedauert. Dachte schon, es bleibt eine eher flüssige Konsistenz. Im Kühlschrank ist sie aber schön fest geworden.

Wenn Sie mehr über Kürbis wissen möchten, lesen Sie meinen Artikel auf Suite101: Rezepte für Kürbis aus früheren Zeiten

Frischkäse mit Chili

Chili-Frischkäse
Wir kaufen uns im Sommer oft Frischkäse von einem Ziegenhof. Dieser Ziegenkäse ist super frisch und lecker. Wir kaufen ihn entweder fertig gewürzt oder einfach pur und würzen ihn selbst. Dazu kommen dann Kräuter oder Chili - je nachdem, wie uns ist.
Jetzt im Herbst haben die Ziegen ihre kleinen Zicklein. Es gibt bis zum Frühling keinen Käse mehr. Gestern haben wir also erstmalig anderen Frischkäse verwendet.




Zutaten für den Chili-Frischkäse:
300 g Ziegenfrischkäse (oder anderer)
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Arganöl (oder eben auch Olivenöl)
Kräutersalz
2 frische Chilischoten

Die Zubereitung ist einfach. Die Chilis werden möglichst klein gehackt und dann wird alles gut durchmischt. Fertig und lecker!

Kürbissuppe mit Apfel und Chili

Hokkaido/ nussig im Geschmack

Daraus wird Kürbissuppe.


Es wird Zeit für Kürbisse. Deshalb sollte es endlich einmal wieder Kürbissuppe geben. Einen kleinen Hokkaido habe ich heute aus dem Garten geholt.

Zutaten:
  • Hokkaido - ca. 700 Gramm
  • 1 kleiner Apfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 bis 2 frische Chilischoten
  • 2 gestrichene Eßlöffel Gemüsebrühe
  • 1/2 Liter Wasser
  • 3 Eßlöffel Olivenöl
  • 1 Eßlöffel Arganöl
  • 1,5 Teelöffel Kurkuma
  • 1,5 Eßlöffel Honig
  • Mascarpone oder Sahne

Zubereitung:

  1. Den Kürbis waschen und mit der Schale in kleine Stücken schneiden. Die Kerne vorher entfernen. Zwiebeln schälen und hacken. Die Chilischoten ebenfalls möglichst klein hacken.
  2. Die Zwiebeln in einem großen Topf in dem Olivenöl bräunen. Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse dazu geben.
  3. Anschließend die Kürbisstücken, das Wasser und die Gemüsebrühe in den Topf geben und alles köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Kurkuma und Honig zugeben.
  4. Vom Chili geben Sie so viel hinzu, wie Sie mögen. Je nach Schärfe der verwendeten Schoten, können Sie die Suppe milder oder schärfer abschmecken.
  5. Wenn der Kürbis weich ist, wird die Suppe püriert und noch einmal abgeschmeckt.
  6. Zuletzt nehmen Sie den Topf vom Herd und rühren zwei Eßlöffel Mascarpone unter. Es kann auch Sahne sein. Da wir diese nicht hatten, erwies sich der Mascarpone als sehr lecker.
  7. Serviert wird die Suppe mit einem Klecks Marcarpone oder Sahne und etwas Petersilie.
    Da wir unser Arganöl sehr mögen, kamen auf jeden Teller Suppe einige Tropfen des wertvollen Öls.
Kürbissuppe - fertig!